Ich wurde neulich gefragt, ob eine Internet-Community / Social Network wie die unsere nicht ehr dazu beiträgt, die Menschen vor den Rechner zu schicken anstatt nach draussen in die Parks und Wälder und slack-spots.
Die Antwort sehr einfach:
Nein, sie eröffnet mehr Möglichkeiten Gleichgesinnte zu treffen, interessante Orte zu finden und besser über das Thema Slacklinen wie auch über Themen wie Umweltschutz, Baumkunde, Materialkunde, etc. informiert zu werden.
Als Antwort schonmal passend und treffend, aber ich nehme den Anlass, hier noch ein paar Hintergrundgedanken oder ehr ‘Visionen’ zu formulieren.
Slacklinen ist eine Freizeitbeschäftigung für ganz junge aber auch für ganz alte Menschen. Die Kleinsten finden es wahnsinnig interessant auf etwas zu stehen was quasi frei über dem Boden hängt, und die ganz alten trainieren weiter ihre Tiefenmuskular, den Gleichgewichtssinn (siehe dazu auch einen Beitrag im Slackspot-Wiki) und Slacklinen kann und wird auch im Reha-Bereich eingesetzt.
So passiert es im Park sehr oft, dass Familien interessiert zuschauen und auch gleich mitmachen, dass Kindergartengruppen vorbeikommen oder auch dass man mit älteren Menschen über das Thema diskutiert.
Weil Slacklinen eine sehr steile Lernkurve bietet, weil die ‘Ausrüstung’ nicht exorbitant kostenintensiv ist, weil der Sport gesellschaftsfähig ist, weil auch in Familien eine Slackline reicht und man nicht wie z.B. bei Inline Skates jeder ein eigenes Paar braucht, weil Slacklines überall aufgebaut werden können, weil es (neben Frisbee, usw.) eine ideale Park-Beschäftigung ist, weil — ich könnte hier noch einige Gründe aufzählen — ist es eine Freizeit- und Sportform, die eine enorm Große Zielgruppe bereithält.
Besonders in diesen Zeiten geplagt von (viel von Medien gepushten) Wirtschaftsproblemen und der Erkenntnis, dass unsere Umwelt doch nicht alles mit sich machen lässt, beschäftigen sich viele Menschen wieder mit kleinen und den essentiellen Dingen des Lebens.
2008 hat’s schon vorgemacht und 2009 gehts weiter: Das Draussen-Sein ist wieder in, es wird viel Sport gemacht, Fernsehen wird nebensächlicher, die Welt wird bunter.
Für uns Slackliner ist das also alles in allem eine ideale Basis um unsere gemeinsamen Interessen weiterzutragen.
Schön und gut — aber warum nun die Community, wenn doch eigentlich doch alle rausgehen (wollen)?
Ganz einfach:
Das wars erstmal
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